01 Herzlich willkommen bei „Rote Karte dem Schlaganfall“

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Interessierte,

jedes Jahr erleiden knapp 270.000 Menschen einen Schlaganfall, der bei einer großen Zahl von Patienten zu bleibenden Behinderungen führt. Die Volkskrankheit gehört deutschlandweit zu den zehn häufigsten Todesursachen. Aus diesen Gründen ist es auch so wichtig der Erkrankung vorzubeugen. Alles rund um die Themen Prävention, die Versorgung und den Umgang mit der Erkrankung sowie ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung erfahren Sie auf den folgenden Seiten von „Rote Karte dem Schlaganfall“.

Schlaganfall: Dann besteht ein erhöhtes Risiko

Ein erhöhtes Schlaganfallrisiko entsteht zum Beispiel durch Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder einen hohen Blutfettgehalt. Einen weiteren Risikofaktor stellt Vorhofflimmern dar – jeder fünfte Schlaganfall ist darauf zurückzuführen.1

Trotzdem ist die Diagnose der Herz-Kreislauf-Erkrankung Vorhofflimmern kein Grund zu verzweifeln. Denn: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einem Schlaganfall vorzubeugen. Wir von „Rote Karte dem Schlaganfall“ möchten Ihnen zeigen, welche Wege es gibt, Ihren Alltag ohne großen Aufwand so zu gestalten, dass Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen aktiv vorbeugen können – so zeigen auch Sie dem Schlaganfall die rote Karte!

Herzlichst, Ihr

Team von „Rote Karte dem Schlaganfall“


1 Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Behandlung von Hochrisikopatienten einfacher mit NOAKs

Behandlung von Hochrisikopatienten einfacher mit NOAKs

Rund die Hälfte der neu-diagnostizierten Vorhofflimmer-Patienten sind Hochrisikopatienten für einen Schlaganfall.1 Das bedeutet, es liegen zusätzlich zum Vorhofflimmern bereits mehrere chronische Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und/oder Herzschwäche vor. Für diese Patientengruppe bringen die „nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulantien“ (NOAKs) einige Vorteile.

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Rauchen erhöht das Risiko für Vorhofflimmern

Rauchen erhöht das Risiko für Vorhofflimmern

Dass Nikotinkonsum einer der Risikofaktoren ist, an Vorhofflimmern zu erkranken, ist schon lange bekannt.1 Allerdings waren die Ergebnisse aus Studien zu diesem Thema nicht eindeutig. Eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt nun sogar, dass es eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen Rauchen und dem Risiko gibt, an Vorhofflimmern zu erkranken.

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Pulsschlag – Das Patientenmagazin

Pulsschlag – Das Patientenmagazin

Das Patientenmagazin „Pulsschlag“ gibt Tipps rund um das Leben mit Vorhofflimmern. Dazu gehört ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung – auch die Therapietreue ist ein zentrales Thema.

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Für sie gelesen… Schlaganfall – Wenn jede Minute zählt

Für sie gelesen… Schlaganfall – Wenn jede Minute zählt

Die Symptome sicher und schnell erkennen. Wie man im Notfall richtig handelt und schwere Folgeschäden vermeidet. Rettung fürs Gehirn – Eine schnelle Behandlung ist entscheidend. Denn meistens wird das Hirn nicht mehr genügend mit Blut versorgt.

Quelle: Hörzu Gesundheit (Ausgabe 4) vom 22.11.2017

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03 Unsere letzten News.

Vorhofflimmern

Neue Broschüre erschienen: „Training für die grauen Zellen“

Eine neue Broschüre ist bei „Rote Karte dem Schlaganfall“ erschienen. Nach einem Schlaganfall kann das Training Betroffenen helfen, Alltagstätigkeiten wieder besser meistern zu können. Für Vorhofflimmer-Patienten sind die variantenreichen Übungen eine gute Möglichkeit sich sportlich zu betätigen und so dem Schlaganfall-Risiko entgegen zu wirken.

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Telefonaktion

Viele Anrufer bei großer Telefonaktion von Rote Karte dem Schlaganfall

Anlässlich des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober 2018 initiierte die Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ eine große Telefonaktion in Kooperation mit sechs beliebten Zeitschriften. Die beiden Kardiologen Professor Dr. Daniel Dürschmied und Dr. med. Friedhelm Späh standen interessierten Anrufern drei Stunden lang für Fragen zur Verfügung. Die Telefone der beiden Ärzte standen nicht still.

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Rezeptidee

Rezeptidee von „Rote Karte dem Schlaganfall“: Festliches Hirschragout

Der fettarme Weihnachtsklassiker Hirschragout steht auch in diesem Jahr bei vielen Liebhabern auf der gedeckten Weihnachtstafel. Hierzulande wird für Hirschragout der Rothirsch klassischerweise verwendet. Das Fleisch ist sehr gesund und mit ca. 113 Kalorien und 20 g Eiweiß auch noch fettarm und zugleich sehr eiweißreich. Für das Ragout wird meist das Fleisch aus der Keule genommen. Modern interpretiert kann Hirschragout mit Nudeln und Cranberries serviert werden. Traditionell werden Knödel und eine Soße aus Preiselbeeren zum Ragout gereicht.

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Vorhofflimmern

Behandlung von Hochrisikopatienten einfacher mit NOAKs

Viele Vorhofflimmer-Patienten weisen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und/oder Herzschwäche auf. Ein hohes Lebensalter erhöht zusätzlich das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. So ereignen sich über 50 Prozent aller Schlaganfälle in der Altersgruppe der über 75-Jährigen.1 Mediziner sprechen von einem Hochrisikopatienten, wenn sich viele Risikofaktoren für einen Schlaganfall auf einen Patienten vereinen.

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Schlaganfall

Verbesserungspotential für Schlaganfall-Nachsorge in Deutschland

Die Notfallversorgung bei einem Schlaganfall ist in Deutschland so gut, wie in kaum einem anderen Land. Auch die Rehabilitation entlässt die Patienten meist gut vorbereitet auf die neue Alltagssituation. Und was dann? In der Nachsorge gibt es Probleme: Aufgrund langer Therapiepausen nach der Rehaklinik können erste Erfolge der Patienten wieder verloren gehen.1

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Rezeptidee

Rezeptidee von „Rote Karte dem Schlaganfall“: Herbstliche Pilzpfanne mit buntem Gemüse und Reis

Pilze werden dank ihres hohen Eiweißgehalts auch als Fleisch des Waldes bezeichnet. Sie enthalten viel Wasser, Eiweiß und Ballaststoffe, aber nur elf Kalorien pro 100 Gramm! Zudem enthalten sie neben Vitamin C, Vitamin D, Kalium, Eisen und Phosphor, Beta-Carotine. Das Provitamin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, reduziert in der Form Oxidationsprozesse und steuert Reaktionen des Immunsystems.

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