Vorhofflimmern
Erstellt am 09.01.2017

Therapietreue bei Vorhofflimmern – Ein guter Vorsatz für das Jahr 2017

Jede Therapie ist nur wirksam, wenn sich die Betroffenen auch tatsächlich an sie halten. Vor allem für Menschen mit Vorhofflimmern ist die Therapietreue bei der Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten besonders wichtig, da diese nur bei regelmäßiger Einnahme wirken. Eine aktuelle Erhebung US-amerikanischer Versicherungsdaten hat jedoch ergeben, dass die Therapietreue bei Menschen mit Vorhofflimmern mangelhaft ist.1

Grund für eine Vernachlässigung der Therapietreue könnte sein, dass Menschen mit Vorhofflimmern häufig keine Beschwerden haben, sodass es ihnen schwer fällt an die regelmäßige Einnahme ihrer Medikamente zu denken. Aber nur durch eine konsequente Einnahme kann die Gerinnselbildung verhindert und somit das Schlaganfallrisiko gesenkt werden. Wichtig ist also, sich an die vom Arzt vorgegebene Dosis zu halten und die Medikamente nicht eigenmächtig abzusetzen.

Doch wie kann es gelingen, die Medikamenteneinnahme nicht zu vernachlässigen und sie zu einem festen Bestandteil des Lebens werden zu lassen? Hilfreich könnte es zum Beispiel sein, eine bestimmte Uhrzeit für die Einnahme der Medikamente festzulegen oder sie mit einer alltäglichen Routine wie dem Frühstück zu verknüpfen.

Weitere hilfreiche Tipps zur Therapietreue und allgemeine Informationen rund um das Thema Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern bietet die Broschüre „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern – Mit der Erkrankung leben“.

Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden unter:

Per E-Mail: info@rote-karte-dem-schlaganfall.de
Per Post: Rote Karte dem Schlaganfall/ Bayer   
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld


1 Yao X et al. J Am Heart Assoc 2016; 5: e003074

L.DE.COM.GM.01.2017.3494

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