Vorhofflimmern
Erstellt am 19.06.2018

Vorhofflimmern frühzeitig erkennen – wie die Herzrhythmusstörung diagnostiziert werden kann

Viel zu oft bleibt Vorhofflimmern unerkannt. Für die Herzgesundheit und auch zur gezielten Vorbeugung eines Schlaganfalls ist es aber umso wichtiger, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Anzeichen, die man als Patient verspürt, können das Gefühl von Herzstolpern oder Herzrasen sein.

Verspüren Sie Anzeichen, dass ihr Herz „flimmert“, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf.

Die Herzstromkurve gibt Aufschluss über Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus

Untersuchungsmöglichkeiten des Herzens

Ihr Arzt untersucht Ihr Herz schon mit einfachen Maßnahmen: Dazu zählen die Messung des Pulses aber auch Kurz- und Langzeitaufzeichnungen der Herzkurve, ein sogenanntes Elektrokardiogramm (EKG). Mittels eines EKGs wird die „Herzstromkurve“ aufgezeichnet. Über den Verlauf der Kurve können Unregelmäßigkeiten des Herzschlages festgestellt werden, sodass sich hier auch ein Vorhofflimmern abzeichnen kann.

Auch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens kann in Betracht gezogen werden. Dabei werden vor allem die Herzstruktur, aber auch die Herzklappenfunktion beurteilt.1

Einleitung zur Therapie

Hat sich das Vorhofflimmern bestätigt, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie einleiten zu können. Dabei wird vor allem versucht, die Ursache des Vorhofflimmerns abzuklären. Mit einer Analyse der Blutwerte können Begleiterkrankungen erkannt werden, die sich auf die Therapiewahl auswirken können. Regelmäßige Kontrollen beim Arzt und die kontinuierliche Einnahme der Medikamente helfen, das Vorhofflimmern in Schach zu halten und einem Schlaganfall entgegenzuwirken.


1 https://www.dsl-vorhofflimmern.de/vf-frueh-erkennen (letzter Zugriff: 07.06.2018)

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